Alles über die richitge Creme
Die Haut richtig pflegen und hegen
Trockene Haut braucht Fett, fettige Haut Feuchtigkeit – das ist die goldene Regel. Bei Neurodermitis, Schuppenflechte und Ekzemen gilt sie allerdings nur bedingt.
Cremes bestehen hauptsächlich aus Wasser und Öl: Leichtere Cremes erhalten mehr Wasser, fettere mehr Öl. Für fettige Haut sind wässrige Cremes geeignet, trockene Haut verträgt besser fettende Cremes. Salben werden hauptsächlich aus Fett hergestellt, sie sind also reichhaltiger als Cremes und deshalb für fettige Haut manchmal eine Belastung.
Bei der Auswahl der Pflege sollten Sie auf Ihren Hauttyp achten
Das Motto "viel hilft viel" gilt nur sehr selten.Auch bei der Hautpflege hat dieser Grundsatz keine Gültigkeit.
Ganz im Gegenteil:
Die übermaßige Anwendung verschiedener Cremes kann bei Menschen mit empfindlicher Haut zu bleibenden Schäden führen.
Diese sind inzwischen so häufig, dass mittlerweile auch Experten der Präventionskampagne Haut der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherungen besonders darauf Hinweisen.
Zu hartnäckigen Pusteln und Rötungen, vor allem um den Mund, aber auch im gesamten Gesichtsbereich, kann es insbesondere dann kommen, wenn nicht die zum Hautty passende Gesichtscreme verwendet wird.
Zudem kann es häufig mit Konservierungsstoffen und Duftstoffen versetzte Pflegen zusätzlich reizen.
Dann bleibt unmittelbar um die Lippen meist ein schmaler Rand.
Die Haut ist etwas geschwollen und gerötet, und sie brennt.
Haben Sie keine Probleme mit Ihrer Haut, brauchen Sie sie nicht intensiv zu pflegen. Wollen Sie dennoch etwas Gutes tun, sollten Sie Feuchtigkeit spendende Produkte wählen, die die Haut nicht zu stark einfetten. Für die Tagespflege des Gesichts empfehlen Fachleute bei normaler Haut Feuchtigkeits-Cremes, die mehr Wasser als Fett enthalten - so genannte Öl-in-Wasser-Emulsionen. Für die Nacht können Sie Cremes mit einem etwas höheren Fettanteil verwenden. Den übrigen Körper sollten Sie ebenfalls mit den leichteren Öl-in-Wasser-Emulsionen pflegen.
Trockene Haut sollten Sie immer pflegen. Besonders wenn Sie an einer chronischen Hautkrankheit wie etwa der Schuppenflechte oder an Neurodermitis leiden, sollten Sie sich eincremen - auch zwischen den Schüben. Ihr Hautarzt wird Ihnen eine bestimmte Creme oder Salbe empfehlen können. Möglicherweise hält er aber eine spezielle Mixtur für besser, diese muss der Apotheker erst für Sie anmischen. Dann gibt der Arzt Ihnen ein Rezept, auf dem alle Zutaten stehen.
Haben Sie zum Beispiel gerade ein Ekzem, sind Lotionen oder Cremes mit einem geringeren Fettanteil sinnvoll. Sonst verschließt das Fett die Haut, das verschlimmert die Entzündung. Um die kranke Haut zu beruhigen, kann Ihre Hautärztin den Apotheker anweisen, entzündungshemmende Wirkstoffe in die Creme zu mischen, etwa Kortison.
Neigen Sie zu Ekzemen, haben aber gerade keine entzündeten Stellen, sind Pflegeprodukte auf Wasser-in-Öl-Basis empfehlenswert. Sie enthalten mehr Fett als Wasser. Zusatzstoffe wie Harnstoff, Glyzerin oder Milchsäure sind empfehlenswert, denn sie wirken wie ein Wassermagnet und befeuchten auch die Hornschicht.
Leiden Sie unter Schuppenflechte, sind Wasser-in-Öl-Emulsionen am besten, also fettreiche Cremes. Zudem sollten die Wassermagneten Harnstoff und Milchsäure der Salbe zugemischt sein, sie entfernen die Schuppen und machen die verdickten Hautstellen weicher. Manchmal treten bei der Schuppenflechte auch eitergefüllte Bläschen auf. Dort helfen eher leichte, wenig fettende Cremes, also Öl-in-Wasser-Emulsionen. Solche Lotionen verhindern, dass die Talgdrüsen verstopfen.
Achten Sie daher darauf, in welchem Zustand Ihre Haut sich gerade befindet und wählen Sie die passende Pflege.
Schönheitsstudio Porada